Sissinghurst
Sissinghurst
Coughton Court
Coughton Court
Mottisfont Abbey
Mottisfont Abbey

Rosenblüte in Südengland – 8 Tage

23.06. - 30.06.2018

deutschsprachig geführte Rundreise in kleiner Gruppe und mit guten Hotels

Termin: 23.06. - 30.06.2019

 

Garten-Höhepunkte

Sissinghurst • Polesden Lacey • Borde Hill • Nymans  • Hever Castle • Mottisfont Abbey •  Kiftsgate • Coughton Court

 

Übernachtungen und vorgesehene Hotels:

1 x Millenium Madejski Hotel****, Reading

3 x Deans Place Hotel***, Alfriston

3 x Stonehouse Court Hotel***, Stroud

 

PREISE (pro Person) - LEISTUNGEN 2019

im Doppelzimmer

1.995,- €

im Einzelzimmer

2.395,- €

| Buchungsanfrage |

Teilnehmerzahl

mindestens 15, maximal 20 Teilnehmer. Wird die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, werden wir Sie spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn informieren.

 

Im Preis enthalten:

  • Linienflug ab Deutschland (München, Stuttgart, Frankfurt, Köln/Düsseldorf, Hannover, Hamburg, Berlin; andere Flughäfen auf Anfrage) nach London Heathrow und zurück, Economy
  • Transfer vom Flughafen zum Hotel am Ankunftstag
  • 7 Übernachtungen in den angegebenen Hotels (oder gleichwertig)
  • 7 x englisches Frühstück
  • 7 x Abendessen
  • Fahrten im modernen Reisebus
  • deutschsprechende Reiseleitung von Tag 2 bis Tag 8
  • Eintritte und Besichtigungen laut Programm
  • Reiseführer und Infomappe

 

Nicht im Preis enthalten

  • Reiseversicherungen (wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung)
  • Trinkgelder
  • Gepäcktransport in den Hotels

 

PROGRAMM

 

Für Gartenenthusiasten ist es herrlich, im frühen Sommer unterwegs zu sein, wenn lichte, frische Grüntöne vorherrschen und Buntes sprießt. Ganz besonders schön ist der Juni, wenn die meisten Rosen blühen. Auf Spuren dieser Pflanze, der „Königin der Blumen“ - ohne die kaum ein Garten auskommt, die aber auch als kapriziös, anspruchsvoll und empfindlich bekannt ist – wird diese Rundreise Sie durch zwei wunderbare englische Landschaften führen. Während der ersten Tagen werden Sie die Rosen berühmter Gärten in Surrey, Kent und Sussex kennenlernen – wie zum Beispiel Sissinghurst oder Hever Castle. Ihr Quartier dafür ist nah an der Kanalküste. Etwa dort, wo die sanften grünen, typisch englischen Kreidehügel der „South Downs“ in weiße Küstenklippen übergehen, werden Sie in einem Landhotel (Wohnen ist ja auch wichtig!) gut aufgehoben sein – und am Dorfrand: hübsche Sträßchen mit Fachwerk, Pfarrkirche und Pubs. Auf der Fahrt zum zweiten Standort erleben Sie die berühmten Rosen des berühmten Graham Stuart Thomas' in Mottisfont Abbey; dann erreichen Sie die Cotswolds, eine harmonische und vielleicht die englischste aller Landschaften. Honigfarbene Kalksteinhäuser, Marktstädtchen am Fluss, malerisch in hügelige Landschaft eingebettet mit dem Zauber vergangener Zeiten. Aus gutem Grund ist die „Arts-and-Crafts“-Kunstbewegung  mit den Cotswolds verbunden. Hier sehen Sie wieder Gärten von Rang und Namen wie Kiftsgate Court – oder auch mal eine schöne Stadt wie Stratford-upon-Avon. Tage voller Eindrücke und immer in Bewegung - aber wie geruhsam können die Abende werden, in Ihrem Hotelgarten mit Blick auf Narrowboats auf einem kleinen Kanal. Das Reisemotto: Rosen - ja, möglichst viele; in Burgen, Herrenhäusern, Parks, an Mauern und Torbögen ihren Duft genießen, ihre Farben bewundern. Aber nicht nur!

 

Tag 1, 23.06.2019 (Sonntag): Flug Deutschland – London; Themsestadt Reading

Da die Gäste zu verschiedenen Zeiten landen werden, ist am ersten Tag noch kein Programm vorgesehen – außer dem Hoteltransfer. Je nach verfügbarer Zeit können Sie in Eigenregie etwas unternehmen oder in den angenehmen Restaurants und Bars des modernen, von Heathrow aus gut erreichbaren Hotels bleiben. Erste Übernachtung in England.

 

Tag 2, 24.06.2019 (Montag): die ersten drei Gartenbesuche südlich von London

Nach dem Frühstück fahren Sie mit Ihrer deutschsprechenden Reiseleitung zu einem versteckten „Juwel“: nach Loseley Park, einem elisabethanischen Manor (16. Jhdt.) mit 500 Jahren englischer Geschichte, berühmten Namen (George IV, Henry VIII), berühmten Möbeln (z.B. einer Holzvertäfelung des zerstörten „Nonsuch Place“ Henry‘s des VIII. oder Werken des besten englischen Holzschnitzers Grinling Gibbons). Mit Führung (englischsprachig), auch durch den Mauergarten mit über 1000 Rosenpflanzen, einem „Flower Garden“, einem weiß-silber-grauen Garten, Kräuter- und Bio-Gemüsegarten mit ungewöhnlichen Sorten. Den krummen, alten Maulbeerbaum soll Elisabeth I. persönlich gepflanzt haben! Danach zu einem wichtigen Rosengarten des National Trust, nach Polesden Lacey – unterhalb der North Downs-Hügel mit Blick über das Mole Valley gelegen. Die verschiedenen Gärten hat ab 1906 die schillernde Mrs. Greville angelegt. Ihr traditioneller, heute über 100jähriger edwardianischer Rosengarten wurde in den alten Küchengarten gesetzt und später lange von Graham Stuart Thomas betreut. Kletterrosen an Holz-Pergolen, Tee-Hybriden, Moschus-Hybriden und Floribunda-Rosen – eine Leistung der Gärtner, und das auf einem Untergrund, der ursprünglich für Rosen nicht besonders geeignet war. Es gibt auch einen Lavendelgarten, und Panorama-Ausblicke vom „Long Walk“. Nachmittags erreichen Sie Hever Castle, das mit Brücke, Zinnen und Burggraben wie eine efeubewachsene Ritterburg par excellence wirkt. Es ist zwar häufig etwas voll, aber nicht abschrecken lassen… dafür sehen Sie etwa viertausend Rosenstöcke im Mauergarten, darunter die Floribundazüchtung „Hever Castle“, die 2011 von Schauspielerin Lady Judi Dench präsentiert wurde. Außerdem einen „Italienischen Garten“, die „blaue Gartenecke“ („Blue Corner“ mit Säckelblume, Akelei, Vanilleblume u.ä.), ein riesiges Schachfigurenset aus geschnittenen Eiben und eine neue Stauden- und Gräserpflanzung. Anne Boleyn wuchs hier auf. Im schönen Landhotel nahe der Ärmelkanalküste endet der Tag. Abendessen im Hotel.

 

Tag 3, 25.06.2019 (Dienstag): Great Dixter und Sissinghurst

Erster Halt heute in Great Dixter. Der bekannte Gärtner und Gartenbuch-Autor Christopher Lloyd hat diesen ehemaligen Arts&Crafts-Garten übernommen bis 2006 umgestaltet: üppig, unkonventionell, exotisch und scheinbar „durcheinander“ angepflanzt. Um das Haus gruppieren sich von Mauern, Hecken und Wegen unterteilte Parzellen. Gestutzte Büsche im „Peacock Garden“, ein „Katzengarten“, eine „Prärie“ mit Orchideen, die wilde Obstwiese, ein „Blauer-“ und ein „Versunkener Garten“ usw. Aber keine Rosen hier: denn diese musste Lloyd wegen einer Krankheit ersetzen – mit tropischen Pflanzen (Bananen, Canna, Verbenen, weißer Escallonia, Neuseeland-Flachs und Dahlien für die Farbe). Wenig später stehen Sie (mit vielen anderen der etwa 160.00 Besucher jährlich) – vor Sissinghurst, einem der berühmtesten Gärten der Welt. 1930 sah es hier anders aus: desolate Ruinen, Gestrüpp, Maschinenschrott. Die Schriftstellerin Vita Sackville-West und Harold Nicolson setzten im Lauf der Jahre alles instand. Im Turmzimmer schrieb Vita in einer ihrer Gartenkolumnen: „...vielleicht ist es ein großer Fehler, aber ich versuche gerade einen silbergrau-weißen Garten zu machen...“. Nur Weiß – das galt als abwegig, aber so kam der hochberühmte „White Garden“ zustande, ein sagenhafter Anblick. Mit ihrer romantischen Passion bepflanzte sie den Rosengarten mit vielen altmodischen Strauchrosen; 10 Gartenräume wurden angelegt (italienischer Garten, Kräuter-, Wasser-, Nuss-, Bauerngarten usw.). Nach diesen Eindrücken halten wir in der schönen Ortschaft Rye mit kleinen Gassen, Kopfsteinpflaster und Fachwerkhäusern und besuchen ein Stück Kreideküste bei den „Seven Sisters“ und beim „Coastguard Cottage“ – beides vielfach aufgenommene Fotomotive. Zweite Übernachtung bei Alfriston.

 

Tag 4, 26.06.2019 (Mittwoch): Pflanzenausbeute der Kolonialzeit; über die South Downs

Heute erleben Sie Nymans Gardens, die exponiert auf einem Plateau der High Weald-Hügel von Sussex liegen. Sein Kennzeichen ist die Ruine: ein Brand suchte den Familiensitz der deutschen Einwandererfamilie Messel im Winter 1947 heim. Ohne Löschwasser (die Wasserrohre waren zugefroren) brannte es herunter. Das war eine Katastrophe; eine zweite folgte 1987: ein großer Sturm fegte etwa 80 Prozent der seltenen und exotischen Bäume hinweg. Die Mauerreste sind heute romantisch eingewachsen; der Baumbestand hat sich erholt. Von romantischer Vision ist Maud Messels stark duftender Rosengarten aus den 20er Jahren. Angefüllt mit 600 Büschen aus 115 eher altmodischen Rosensorten, unterpflanzt mit Lavendel, Katzenminze, Geranien und seltenen Ablegern von den Nachbarn. Der zweite Gartenbesuch heute gilt Borde Hill, einem Waldlandgarten mit Gartenräumen, viktorianischen Gewächshäusern auf fruchtbarem, leicht sauren Lehmboden in Sussex. Begonnen hat ihn Colonel Stephenson Clarke, ein wichtiger Unterstützer von „Plant-Hunter“*-Expeditionen des 20. Jhdts.; dafür bekam er exotische Bäume und Sträucher aus Asien, Tasmanien, aus den Anden und Europa geliefert. Der Garten besitzt 83! große „Champion Trees“ (Rekordbäume). Der „Jay Robin‘s Rose Garden“ wurde 1996 vom bekannten Gardendesigner Robin Williams angelegt – ebenso wie ein italienischer Garten – und er beinhaltet hunderte von David-Austin-Rosen. Auf der Heimfahrt halten wir in einer Gärtnerei bei Lewes. Dritte Übernachtung bei Alfriston.

*Plant Hunter: Zu Kolonialzeiten sind viele Engländer – Abenteurer, Weltreisende, Künstler – mit botanischen Expeditionen vor allem in Asien und Afrika, und in Australien und Südamerika unterwegs gewesen. Sie haben Unmengen an Pflanzenarten nach England zurückgebracht – unter anderem auch die Rhododendren, die heute teilweise alles überwuchern…

 

Tag 5, 27.06.2019 (Donnerstag): Kathedrale, Rosen und ein Steinkreis

Heute ein Fahrtag mit Hotelwechsel. Erster Halt etwa 10 km vor Winchester in Hinton Ampner, einem ziegelroten neo-georgianischen Manor House. Man durchwandert schöne ruhige „Gartenräume“, an grünen Kegeln und pilzartigen Strukturen aus Eiben vorbei und folgt breit angelegten Terrassen hinunter, wo der Garten in die offene, typisch englische Landschaft der South Downs übergeht. Hinton Ampner ist für seine über 90 duftenden Rosenvarietäten bekannt – ab Mai blüht den ganzen Sommer hindurch etwas: Rosa Banksia Lutea, Lyykefund, Fritz Nobilis, Alberic Barbier… Der frühere Besitzer Ralph Dutton hat 1935 als „Gartenlaie“ begonnen und hier 50 Jahre lang gegärtnert. Nördlich des Hauses ein ummauerter Küchengarten, angefüllt mit Blumen, Kräutern und Gemüsen; ein Magnolien-, ein Obstgarten und eine kleine Kirche. Mittagshalt in Winchester, der Hauptstadt Englands – aber vor langer Zeit nur bis zum Jahr 1066. Sehen Sie sich dort um. Die Kathedrale ist außen schlicht; niedrig, aber sehr lang und birgt viele Schätze. In der Krypta ein geheimnisvoller Mann aus Blei, der mit den Beinen oft im Grundwasser steht; er erinnert daran, dass die Kathedrale einst auf Sumpfboden erbaut wurde und mit großem Aufwand vor dem Untergang gerettet werden musste. Weiterfahrt nach Mottisfont am River Test: „Mottis“ von „moot“ für treffen – und „font“ für Quelle. Eine frühere Augustinerabtei und Pilgerherberge, 1536 aufgelöst und über die Jahrhunderte zum Manor umgebaut, von einer riesigen doppelstämmigen Platane bewacht. Die Krönung hier sind die Rosen von Graham Stuart Thomas, die er 1972 hierherbrachte: „alte“, altmodische bzw. historische Sorten aus der Zeit vor 1900; Sorten, die unbeliebt wurden, weil sie nur einmal blühen oder weil sie keine Gelbs und Oranges hervorbringen können. Diese hat Thomas jahrzehntelang gesammelt, damit sie nicht verlorengehen. Malmaison, Alba Maxima, Chinesische Rosen, Portlandrosen… Bei manchen Pflanzen soll es sich sogar um das letzte Exemplar handeln. Schöne Begleitpflanzen wie Akelei, Wermut, Wiesensalbei, Fingerhut blühen später nach den Rosen weiter. Im Manor eine Galerie mit Werken des 20. Jhdt. (Seurat, Degas, Hepworth…). Und … eine qualmende Urne, die sich beim genauen Hinsehen als täuschende Wandmalerei, als „Trompe l‘oeil“ mit Säulen, Kapitellen und Stukkaturen von Rex Whistler entpuppt. Danach eine Erfahrung anderer Art: der riesige Steinkreis von Avebury (Durchmesser 400m) von einem hohen Damm umgeben. 36 Megalithe gibt es noch; sie stehen weit auseinander, einige Häuser sind sogar dazwischengebaut. Schafe grasen überall; Besucher können im Stone Circle herumlaufen. Gemütliches Abendessen im Herrenhaus-Hotel und erste Übernachtung am Stroud Water Canal.

 

Tag 6, 28.06.2019 (Freitag): Dörfer, Wollkirchen, Gärten...

Heute fahren Sie zuerst zum Garten von Miserden (der erst um 10 Uhr öffnet): ein Garten ursprünglich aus dem 17. Jhdt., überarbeitet in den 20er Jahren, mit Formschnitt-Eiben von Edwin Lutyens, mit einigen Rosen und einer Reihe alter Gewächshäuser, in denen die Miserden Nursery Sie zu einer Anschaffung für den eigenen Garten anregen könnte. Dann folgen Sie der „romantic road“ durch die Cotswolds. In North­leach steht St. Peter and Paul, die „Kathedrale der Cotswolds“ – mit vielen gut erhaltenen Messing-Grabmälern (sog. „brasses“). Via Burford, einem auch sehr hübschen Ort, erreichen Sie Fairford: die 28 mittelalterlichen Fenster der St. Mary‘s Church sind wegen feinster Glasmalereien weithin berühmt. Wie Northleach ist St. Mary eine Cotswolds-„Wool-Church“, eine Art „Mini-Kathedrale“, in deren prächtige Ausstattung reiche Wollhändler des Mittelalters viel Geld investierten. Via Bibury (das der Arts&Crafts-Künstler William Morris als schönstes Dorf der Cotswolds bezeichnete) kommen Sie in die Stadt Cirencester. Am Ende der heutigen Rundfahrt ein Besuch im Rodmarton Manor aus der Zeit der Arts&Crafts Bewegung (einer anti-industriellen Stilepoche der Jahrhundertwende). Eine Gartenraum-Serie, alpin mit Steingarten, nützlich mit Gemüse und Kräutern, mit Lindenallee, staudengesäumt in bunt und weiß, Formschnitt-Eiben, Rosen, Blumentöpfen und-trögen, mit Blickachsen und mit Ecken, in denen man Platz nehmen kann. Ein Garten, fertiggestellt nach dem 1. Weltkrieg, der – etwas verblichen und melancholisch – das Ende seiner Epoche verkörpert. Zweite Übernachtung bei Stroud mit Abendessen.

 

Tag 7, 29.06.2019 (Samstag)

Nach dem Frühstück Fahrt nach Stratford-upon-Avon. Nachdem Sie sich in der Shakespeare-Stadt mit seiner spätmittelalterlichen Tudor-Fachwerk-Architektur umgeschaut haben, steht ein Besuch in Coughton Court auf dem Programm. Er ist seit 600 Jahren der Tudor-Wohnsitz einer gewissen katholischen Familie Throckmorton, die sich 1583 und 1605 an den gescheiterten Attentaten auf Queen Elizabeth I. und Jakob I. beteiligte. Die Gärten in diesen alten Mauern sind dagegen noch sehr „jung“: sie wurden erst 1996 eröffnet. Sie umfassen verschiedene formale und frei gestaltete Gartenräume: den Hauptgarten, den Obst- und den Kräutergarten... Das Rosenlabyrinth im Mauergarten („walled garden“) wurde im Jahr 2006 von der Welt-Rosen-Vereinigung WFRS preisgekrönt. Massen an Rosen und Clematis wachsen über Bögen und Klettergerüste. Es gibt „heiße“ und „kalte“ Blumenrabatten, und rund um einen Teich sind Bänke und Beete in weiß und grün angeordnet – ein idealer Platz zu Ruhe und Besinnung. Am Nachmittag erreichen Sie Kiftsgate Court Gardens am Nordrand der Cotswolds. Drei Gärtnerinnen-Generationen haben hier seit 1920 kontinuierlich gepflanzt und gegraben: Heather Muir, Diany Binny und Anne Chamber. Durch den Wunsch Heather Muirs nach einer „organischen“ anstatt einer strategisch durchstrukturierten Gartenentwicklung erhielt Kiftsgate eine feminine Note. Die oberen, zuerst angelegten Gärten umgeben das Haus und sind in unterschiedlichen Farbthemen bepflanzt. Im tiefer gelegenen, geschützten Teil kamen dann weitere Bereiche und ein Pool dazu; mit Pflanzen aus wärmeren Klimazonen entstand eine mediterrane Atmosphäre. Der neueste Teil ist ein ganz moderner weiß-grün-schwarzer Wassergarten. Ein Kapitel für sich bildet die „Kiftsgate Rose“ (Rosa filipes ‚Kiftsgate‘) innerhalb einer doppelten Rosenbordüre: die weißliche wuchsfreudige Kletterrose („rambler“), die sehr lang (25m!) werden kann und gelegentlich alles unter sich begräbt. Man kann nur staunen! Der Weg zurück ins Hotel führt quer durch einen Teil der Cotswolds. Nach diesem Tag können Sie sich abends im Hotel wieder aufs Angenehmste entspannen. Dritte Übernachtung bei Stroud.

 

Tag 8, 30.06.2019 (Sonntag): Rückflug

Nach dem Frühstück Busfahrt von Stroud zum Flughafen Heathrow, von wo Sie zurück nach Deutschland fliegen. Oder Sie entscheiden sich noch für eine Verlängerung, z.B. für ein paar Tage in London!

 

Kleine Änderungen in der Reihenfolge der Gärten sind möglich. Außerdem kann es vorkommen, dass wir eine Gartenbesichtigung gegen eine Alternative austauschen müssen, wenn ein Garten z.B. wetterbedingt oder aufgrund von Eigentümerwünschen nicht mehr zu besuchen ist.

 

 

 

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