Dan ar Braz, Clarisse Lavanant

Die Bretagne – hier spielt die Musik

Für Reisende mit Interesse für Musik ist die Bretagne ein gutes Reiseziel. Besonders im Sommer boomt die Konzert- und Festival-Szene. Man hat die Chance, ein Konzert mit einer Band von hier „live on stage“ zu erleben. Auf den vielen mehrtägigen Festivals treten Bands, Tanzgruppen (Cercles Celtiques) und die Bagadoù, bretonische Kapellen mit Dudelsack-Sonneuren, Bombardenspielern und Trommelwirblern auf. Es herrscht ein sympathischer Rummel, und die allgegenwärtige weiß-schwarze Flagge der Bretagne, der „Gwenn-ha-Du“, wird geschwenkt.

Die Fülle dieser Musik-Angebote ist heute selbstverständlich, es war aber ein langer und schwieriger Weg bis dahin.

Wenn man zurückblickt auf 1996: Frankreich trat beim Eurovision Song Contest 1996 mit der Startnummer 13 an, und der Beitrag erreichte Platz 19 (von 23). Das klingt unspektakulär – aber hier verbirgt sich eine Sensation (für Bretonen): das betreffende Lied war zu 100% auf auf bretonisch („brezhoneg“). Die meisten Franzosen konnten es gar nicht verstehen. Es hieß „Diwanit Bugale“ (ein Text von Gweltaz ar Fur mit Musik von Dan ar Braz und den „Héritage des Celtes„).

Es war zwar nur der 19. Platz – ein schlechter Platz – aber dass im Jahre 1996 Musiker aus der Bretagne in diesem großen Rahmen auftraten, war ein Fortschritt! Wiederum 30 Jahre früher wäre das nicht denkbar gewesen. Damals war die bretonische Kultur tief in einer existentiellen Krise: nach den Kriegen, mit rückständigen ländlichen Strukturen und mit Druck und Kontrolle von oben. Während man heute die bretonische Sprache wieder viel hört und sieht, stand sie damals am Abgrund, vor dem Verschwinden. Sie galt als hinterwäldlerisch, minderwertig, und durfte in Schulen und in der Öffentlichkeit nicht gesprochen werden, nur Französisch war zugelassen. Noch dazu wurden traditionelle Instrumente (wie der „biniou koz“ – der „alte“ Dudelsack) oft untersagt. Die weit abgelegene Bretagne war generell vernachlässigt und wirtschaftlich unterentwickelt.

In diesem Kontext sahen die Bretonen neben allen ökonomischen Problemen das endgültige Aussterben ihrer Sprache und ihres kulturellen Erbes kommen, und einige stellten sich mit aller Kraft dagegen.

Wie der erwähnte Autor und Musiker Gweltaz ar Fur, der damals besonders für Schulen mit bretonischer Unterrichtssprache eintrat (écoles Diwan). Und wie Glenmor (1931-1996), Poet, (Protest-)Sänger und Aktivist mit seiner Gitarre. Er schrieb über diese Zeit: „…man durfte nicht zu lange schlafen. Die Sprache lag im Sterben. Alle zogen weg, um Arbeit zu suchen, die Bretagne leerte sich. Es war Zeit, aufzuwachen, die Türen der Nacht zu öffnen…“. Er ist derjenige, der den Weg zur Wiederbelebung der bretonischen Kultur geebnet hat, indem er nach dem Krieg in seinen Texten als erster den Stolz, Bretone zu sein („la fiérté breton“), heraufbeschwor, und dafür aus Rundfunk und TV verbannt wurde. „Glen“ bedeutet: Erde, und „Mor“: Meer. Glenmors offizieller Name lautete Émile Le Scanv.

Ihm folgten andere große Musiker:

Alan Stivell, der es mit seiner kleinen Harfe als erster gewagt hatte, die uralten Lieder auf bretonisch vor einem großen Publikum zu singen (1972 im „Olympia“ in Paris), aber vermischt mit Rockmusik, mit E-Gitarren und Schlagzeug. Ein echtes Novum, das Schockwellen auslöste – und ein großer Durchbruch war. Er wandte auch die List an, dem Publikum zwei Chansons auf Englisch „unterzuschieben“ und ihm erst hinterher zu erklären, dass es in Wahrheit bretonische waren… die Leute hörten allmählich auf, sich über Sprache und Musik zu mokieren, und nahmen sie als modern und attraktiv wahr. Stivell hatte, seit er 10 Jahre war, eine Passion für alles Bretonische und damit verbunden für alles Keltische. Er begründete eine moderne, gegenüber neuen Einflüssen offene interkeltische Musik, er singt und spielt mit Musikern aus aller Welt. Mehr als 20 Alben sind es bisher: Symphonie celtique, Un dewezh bar’gêr, Au-delà des mots…

Gilles Servat, der seit den 70ern als Sänger mit seiner sonoren Stimme die wichtigen Streiks und Proteste begleitet hat. Seine Lieder hatten brennende soziale und politische Probleme zum Thema und gaben der „bretonischen Wut“ der damaligen Zeit Ausdruck, wie auch seine militante Hymne „La Blanche Hermine“. Daher nannte man ihn auch „Servat le Colère“ (die Wut). Seine Eltern waren Bretonen, aber Servat ist in Südfrankreich aufgewachsen. Er hat seine sehr starke Verbundenheit mit der Bretagne überhaupt erst mit 24 Jahren entdeckt.

Alan Stivell und Gilles Servat sind zwar in ihren Siebzigern, aber weiter aktiv.

Viele weitere Bands und Musiker trugen ab den 70ern zum kulturellen Aufleben der Bretagne bei:

Tri Yann (da drei Mitglieder der Band Jean = Yann, hießen) aus Nantes. Sie sangen überwiegend französisch oder englisch, und erfreuten ihr Publikum mit alten und neuen Melodien in bombastischem Sound, mit ihrem a-capella-gesungenen Kuchenrezept, oder mit ihrer exzentrischen Fantasiekleidung, oft schillernd und bunt mit Rüschen, Tüll und Firlefanz. 2021 gaben sie nach 50 Jahren ihr Abschiedskonzert von der Konzertbühne.

Sonerien Du haben 1972 angefangen, hauptsächlich mit Musik zum Tanzen, und bespielen die „Fest-noz“ und die Konzerthallen seit 50 Jahren. Sie tourten durch ganz Europa, und im Mai 2018 sogar durch China – das wurde u. a. organisiert von zwei bretonischen Gesellschaften in Shanghai und in Peking („Ker Shangai“ und „Zhong Breizh“).

Dan ar Braz, Musiker aus Quimper, lernte die keltische Musik erst in der Band von Alan Stivell kennen. Seine Instrumente sind keine traditionellen, sondern E-Gitarren, und er zählt zu den besten Gitarristen der Welt. In seinem großen Projekt „L’Héritage des Celtes“ (1994 – 2000) beteiligten sich bekannte Musiker aus ganz Europa. Auch Yann Fanch Kemener (1957-2019, Bretonisch-Lehrer, Musikethnologe und bedeutender traditioneller Sänger).

Eine zentrale Rolle spielen die Bagadoù, die ab 40ern nach dem Vorbild schottischer Pipe-Bands gegründet worden sind – sie klingen zwar ganz anders, können aber genauso laut werden! Sie heißen Bagad Kemper (Quimper), Bagad Penhars (auch Quimper), Bagad Cap Caval (Plomeur), Bagad Konk Kerne (Concarneau)… Jede hat ihren eigenen Stil. Sie konkurrieren mit ausgefuchster Technik, verblüffender Schnelligkeit, Perfektion und modernen Arrangements beim Wettbewerb in Lorient um den ersten Preis – und zwar ist das ein lebendiger Widder (der „maout“)! Die Überorganisation nennt sich „Bodadeg ar Sonerion“, sie zählt 10.000 Mitglieder und es gibt etwa 150 Bagads. Die jüngeren Leute üben in Jugendgruppen, die quasi ein riesiges Nachwuchsreservoir darstellen! Es gibt auch viele Gemeinschaftsproduktionen von Bagadoù mit Rockbands, die Säle zum Kochen bringen können: wie Bagad Kemper mit Red Cardell, oder Bagad Karaez (aus Carhaix) mit DJ Zebra.

Außer Alan Stivell, Gilles Servat oder Nolwenn Leroy sind andere Musiker aus „Breizh“ (aus der Bretagne) in Deutschland eigentlich weniger bekannt. Hier einige weitere Beispiele:

Didier Squiban: bretonischer Pianist/Komponist von Jazz-Klassik-Klavier- und Orchesterstücken mit bretonischem Melodiespektrum. Seine Werke haben oft bretonische Ortsnamen wie: Molène, Porz Gwenn, Rozbras, Karnag. Die „Symphonie Bretagne“ und die „Symphonie Iroise“ hat er mit dem „Orchestre National de Bretagne“ aus Rennes aufgenommen. Beim Anhören sieht man kleine Häfen, Küsten, Inseln, den Sturm und die Wolken über dem Meer förmlich vor sich.

Denez Prigent, der „Cyber-Barde“, interpretiert älteste Weisen und eigene, neue bretonische Texte in modernen, komplexen Arrangements auf höchstem Niveau, wobei er außergewöhnliche Instrumente und elektronischen „Cyber“-Sound verwendet, oder mit Bagadoù und Orchestern zusammenspielt. Er singt die Klage-Litaneien der „gwerziou“ und den „Kan ha diskan“ (ein Wechselgesang für den Tanz) aus alten Überlieferungen. Er hat auch bei den legendären „Soeurs Goadec“ gelernt.

Carlos Nunez ist aus Galizien, also auch „keltisch“, und ist virtuos auf galizischen Sackpfeifen, Blockflöten und keltischen „Whistles“, und in allen Formen der keltischen Musik. Ganz am Anfang war er Mitglied bei den Chieftains. Er empfindet sich auch als ein „Sohn“ des Festival Interceltique in Lorient, weil er seit seinem 12. Lebensjahr regelmäßig dort auftritt. Er spielt oft mit großem Aufgebot, mit großen Orchestern und kommt häufig in die Bretagne.

Soldat Louis ist eine super-sympathische Folk-Rocker-Männerband (aus den Achzigerjahren) aus Lorient mit sehr beständiger Besetzung. Auch Dudelsäcke, Bombarden und Banjos untermalen die Balladen von Fischern, Piraten, fernen Ländern und Schiffbruch, von Rum, schönen Frauen und Tod und Teufel. Sie wurden auch schon mal die „Pogues der Bretagne“ genannt. Das treue Stammpublikum aus vielen Altersstufen kann die Texte auswendig mitsingen (und -grölen); bei „du rhum des femmes“ oder „le Bagad de Lann-Bihoué“ übertönt jeder jeden… Lann-Bihoué heißt der Marine-Luftfahrt-Stützpunkt in Lorient, und so heißt auch das Nationalmarine-Orchester, eine Bagad, aus der auch der Sonneur von „Soldat Louis“ herkommt. Und: der FC Lorient wird von einer Soldat Louis-Hymne angefeuert!

Les Ramoneurs de menhirs („Schornsteinfeger der Menhire“) sind seit 2006 die Punkband der Bretagne und bringen elektrifizierte „traditionals“ und Hymnen. Vier wilde Typen, mit Stachel-Irokesen und schwarz geschminkt, die ihre Songs eigentlich eher brüllen, stampfen und hämmern – auf bretonisch. Trotz allen Lärms ist die über 80jährige Louise Ebrel viel mit den Ramoneurs aufgetreten – in einer sehr ungewöhnlichen Formation. Louise Ebrel war eine traditionelle bretonische Chanteuse, und außerdem die Tochter einer der Goadec-Schwestern (berühmte Sängerinnen bretonischer „gwerzioù“ mit großem Einfluss auf viele heutige Musiker).

Gwennyn Louarn singt mit einer der wunderbaren Frauenstimmen, die aus der Bretagne kommen. Meist in ihrer Muttersprache (bretonisch). Ihre Band heißt: Gwennyn (mit Bombarde, Uilleann Pipe, Bagpipe, Bass, Schlagzeug…). Mit ihrer „celtic-pop-rock“-Version tourt sie auch in Deutschland. Oft trägt sie Kleider aus der Werkstatt Pascal Jaouen in Quimper, auf die sie sehr stolz ist: aus der Hand des Meisters für bretonische Stickerei-Kunst und Haute Couture. Seine Modeschauen finden z. B. zur Musik von Cécile Corbel (Sängerin, Harfinistin) oder von Bagad Kemper/Red Cardell statt – 2022 aber wird sie von Gwennyn sein.

Nolwenn Leroy ist mit französischen Chansons und Schlagern in Frankreich beliebt, man sieht sie auch viel im französischen Fernsehen. Sie stammt aus Saint-Renan bei Brest. Mit den wunderschön gesungenen traditionellen bretonischen Liedern ihres Albums „Bretonne“ hatte sie einen überraschenden Erfolg. Darin kommt sie auf ihre familiären Wurzeln zurück. Es verkaufte sich „wie die kouign-amanns“ (bretonische Kuchenspezialität) – auch in Deutschland. Weiter CDs sind: Nolwenn, O’filles de l’eau oder Folk.

Startijenn gibt es seit 1997; fünf junge Musiker, einer von ihnen ist Konogan An Habas, und es gibt bei ihnen auch ein klassisches Duo Biniou / Bombarde.

Das Trio Fleuves setzt sich seit 2013 mit seinem modernen Ansatz in der jungen bretonischen Szene durch, mit Klarinette, Bassgitarre, Piano, jazzig-elekronischer Tanzmusik und bisher zwei Alben.

Und natürlich die Festivals:

Sechs Tage dauert das Festival de Cornouaille im Juli in den historischen Straßen von Quimper (seit 1923).

Festival des Vieilles Charrues in Carhaix-Plouguer mit aktueller Musik am 3. Juli-Wochenende, die Scorpions und Elton John sind dort auch schon aufgetreten.

In Crozon ist für 3 Tage Anfang August das Festival du Bout du Monde, oder auch BOUDOU.

Das größte von allen ist das „FIL“, das „Festival Interceltique de Lorient“ Anfang August für 10 Tage mit ca. 800.000 Besuchern. Ein großes Zusammentreffen von alten und jungen Musikern aus keltischen Ländern (Bretagne, Cornwall, Galizien, Schottland, Isle of Man, Irland, Wales – auch Australien, Neuschottland, Labrador haben Beiträge) und eine Bühne für neue aufsteigende Talente. Es zählt zu den größten französischen Festivals. Zu Gast waren z. B. Joan Baez, Manu Dibango, die Pogues, Angelo Branduardi. Sogar Willy Brandt besuchte das „FIL“ einmal als Zuschauer im Jahr 1981.

Das Festival des Filets bleus in Concarneau, 4 Tage Mitte August. Es ist das älteste der Bretagne und Frankreichs. Das erste Mal wurde es 1905 organisiert, um mit den Erlösen die notleidenden Fischerfamilien während der Heringskrise zu unterstützen.

Zum Mondial Folk Festival in Plozevet kommen während 5 Tagen Mitte August Musik- und Tanzgruppen aus fünf Kontinenten.

Championnat des sonneurs“ in Gourin Anfang September, ein dreitägiger Wettbewerb für das Spielen bretonischer Instrumente, einzeln, in traditionellen Duos oder „in Familie“, und für Tänzer. Mit einem Konzertprogramm und der seltenen Möglichkeit, all die typischen Instrumente an den Ständen anzusehen (und sie auszuprobieren und zu kaufen, natürlich).

Das Festival Yaouank findet im November in Rennes statt, 3 Wochen hauptsächlich für Fest-noz und Tanzveranstaltungen.

Bretonische Tanzgruppen:

Bei allen Festivals dabei sind die bretonischen Tanzgruppen, die „cercles“ und „cercles celtiques„, die oft atemberaubend schnell in großen Kreisen, Ketten oder Grüppchen über die Bühne wirbeln. Das ist sehr temperamentvoll, sportlich und mitreißend, selten ruhig und gemütlich. Tänzerinnen und Tänzer tragen tolle Trachten, die Damen oft die berühmten weißen Spitzenhauben („coiffes“), von denen jede Region ihre eigenen hat. Wer die kunstvollen Kostüme sieht, ahnt auch, wieviel Sorgfalt und Mühe in sie investiert wird, ganz abgesehen von den Tänzen selbst. Wie bei den Bagadoù sind auch die Tanzbegeisterten in einem Dachverband, der Konföderation „Kenleur“ („…die sich die Bühne teilen“) zusammengeschlossen. Deren Anliegen ist traditioneller und neuer Tanz, die Kleidung dafür, die Jugend, Gesang und Musik. Historische Quellen und Tonaufzeichnungen werden gesammelt, damit die Tänze nicht verloren gehen: „dans plinn, dans fisel, hantèr dro, suite de Ludéac, kas a-barh“, die meisten sind Ketten-, Reihen- oder Rundtänze. Kaputte sehr alte Trachten werden aus Speicherstuben geborgen und restauriert oder nachgenäht. In eine klischeebehaftete Folklore-Ecke – eher für touristische Darbietungen – soll das alles aber nicht hineingeraten! Und diese Gefahr besteht in der Bretagne auch gar nicht. Im Gegenteil: auf der Basis von Überlieferungen aus einer längst vergangenen bäuerlichen Gesellschaft konnte eine attraktive, moderne Bewegung entstehen, die mit zeitgemäßen Choreographien und Kostümen arbeitet und im 20. und im 21. Jahrhundert allgemein großen Zulauf erfährt. Das beweisen…? Die über 200 „cercles“, die Festivals – und die vielen „Fest-noz„! Das sind Tanztreffen, es handelt sich um eine zeitgemäße „Wiederbelebung“ der alten Dorf-Feste, die zwischen den Kriegen schon fast verschwunden waren. Heute feiert man zwar nicht nach einem harten Ernte-Tag und tanzt auch keinen Acker für den Hausbau platt, sondern trifft sich abends – und nachts („noz“) – um sich in großen Runden unterzuhaken und zu dynamischer Musik zu hüpfen. Die UNESCO hat das Fest-noz 2012 zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt (wozu z. B. auch die korsischen a-capella-Chöre oder die französische Kochkunst gehören).

Tanzen auch für Touristen?

Auf Konzerten und Festivals fangen die Zuschauer oft plötzlich zu tanzen an. Spontan bilden sich Kreise und lange Schlangen, und alle zusammen bewegen sich synchron in eine Richtung. Die Schritte sind schnell, der Rhythmus treibt an – „il fait danser les gens“ – er macht die Leute tanzen. Kommt ein neues Stück, wechseln alle wie auf unsichtbares Kommando die Schrittfolge. Das wirkt manchmal etwas hypnotisch. Der „Nicht-Bretone“ kann nur staunen, wie sich so ein ganzer Saal einfach in Bewegung setzt! Die Tourismus-Behörde lässt ihn aber nicht im Regen stehen und organisiert für Urlauber kleine Tanz-Unterweisungen („initiation aux danses bretonnes“) meist donnerstagsabends im Freien (z. B. in Auray, Concarneau, Faouet, Kerhillio, Morgat, Plouarzel, Saint-Brieuc…). Wenn man dann zu Hause weiterübt, hält das fit, und außerdem könnte man sich in eine „ronde de St. Vincent“, vielleicht in einen „laridé 8 temps“ (mit Armbewegungen!), oder sogar in einen „kost ar c’hoat“ einreihen – sobald man wieder in das Land der Fest-noz, der cercles  und der Bagadoù kommt!

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